Allgemeine Information

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Weichteilrheumatismus – Fibromyalgie

Der Begriff Weichteilrheuma oder Fibromyalgie umfasst meist verschiedene schmerzhafte Erkrankungen von „weichem“ Gewebe wie Muskeln, Sehnen, Bändern und Bindegewebe. Durch dieses Syndrom können diffuse Schmerzen am ganzen Körper auftreten, aber auch Schlafstörungen und vermehrter Erschöpfung. Zu diesen Kernsymptomen kommen eine Reihe von Begleitsymptomen wie Morgensteifigkeit und Konzentrationsstörungen hinzu. Es handelt sich hierbei nicht um eine entzündliche Erkrankung, sondern vorrangig eine Störung der Schmerzwahrnehmung und -verarbeitung. 

Im Zentrum des Syndroms stehen chronische, also über mehrere Monate bestehende Schmerzen in mehreren Körperregionen, ein gestörter oder nicht erholsamer Schlaf und Müdigkeit. Das Fibromyalgiesyndrom geht häufig mit einer Depression einher.  

Ursachen

Hinsichtlich hormoneller und neurophysiologischer Faktoren wird beispielsweise ein Mangel des Neurotransmitters Serotonin, der in der Schmerzverarbeitung und der Regulation des Schlafes eine wichtige Rolle spielt, diskutiert. Bei Betroffenen wurde ebenso ein abnorm niedrigen Cortisol Spiegel im Urin festgestellt.

Andere Faktoren, die zu einem niedrigen Stoffwechsel führen können, sind z.B. eine kalorienreduzierte Diät, ein Cortisolmangel, multiple Ernährungsmängel, Sexualhormon-Ungleichgewichte sowie eine zu geringe körperliche Fitness.

Unsere Behandlung

Wir müssen zunächst gründlich untersuchen, ob nicht andere Krankheiten die Symptome verursachen. Krankheiten mit ähnlichen Symptomen sind z.B.:

  • Systemische entzündliche Erkrankungen: Arthritis, Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew), Rheuma
  • Infektionen:  Borreliose, Hepatitis C, HIV, Coxsackie-Virus oder Parvovirus
  • Hormonelle Störungen, wie beispielsweise Hypothyreose

Die Behandlung erfolgt osteopathisch und mit der Verschreibung von Nahrungsergänzungsmitteln und Homöopathische Mittel und/ oder Urtinkturen

Schulmedizinische Behandlung

Bewegungstherapie und Schmerzmittel

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